BBQ Burger

Pretzel Burger mit gefülltem Patty

Burger gehen eigentlich immer. Und Burger sind alles andere als langweilig wenn man die gesamte Bandbreite der Variationen nutzt, die denkbar sind. Die naheliegende Variante mit den typischen labberigen Briochebrötchen finde ich allerdings tatsächlich langweilig weshalb ich diese nur benutze, wenn ich nichts anderes zur Hand habe.

Der fertige Pretzelburger mit gefülltem Patty
Der fertige Pretzelburger mit gefülltem Patty

Franzis Fotoprojekt

Da Franzi für ein Schulprojekt ein paar Foodfotos brauchte, habe ich die Gelegenheit genutzt und habe für sie nun endlich mal meine Grundkonfiguration für ein Foodshooting aufgebaut und zum ersten Mal einem Praxiseinsatz unterzogen.
Die Bretter, die ich als Tischimitation verwende, habe ich fast ein Jahr lang bei Wind und Wetter im Garten gelagert. Die beiden Kunstlichtleuchten benötigen noch eine Art Diffusor um das Licht etwas weicher zu machen. Am wichtigsten war mir aber der erste Praxiseinsatz meiner Tethered Lösung um die Bilder direkt und automatisch nach dem Schuß in Lightroom zu importieren. Hier ist die direkte Kontrolle viel einfacher als im Kameradisplay. Die Fujisoftware XAquire schiebt die Fotos über ein USB-3 Kabel in einen Ordner auf dem Notebook. In Lightroom habe ich diesen Ordner als überwachten Ordner definiert so dass die Fotos direkt in Lightroom importiert und im großen Format begutachtet werden können.

Foodshooting Pretzelburger
Setup mit 2 Kunstlichtlampen und Reflektor.

Aber zunächst einmal musste der Burger zubereitet werden.
Im Idealfall nimmt man dafür ein nicht zu mageres Rindfleisch in Steakqualität. Ribeye wäre gut. Am besten direkt frisch und selbst gewolft, so dass man den Gargrad dann eher im Bereich Medium halten kann. Das mache ich mit gekauftem Hackfleisch nicht.
Mir steht momentan leider kein Fleischwolf zur Verfügung, so dass ich auf Hackfleisch vom Fleischer zurückgreifen musste. Leider etwas mager und aus Sicherheitsgründen habe ich den Gargrad eher auf der sicheren Seite gehalten.
Das Hackfleisch würze ich vor dem Grillen gar nicht mehr sondern erst nach dem Grillen mit Meersalz und Pfeffer.

Zubereitung

Zubereitet werden sollte das Ganze auf dem Keramikgrill, meinem absoluten Lieblingsspielzeug unter den Grillgeräten. Als Beilage habe ich ein paar Süßkartoffelspalten in einer kleinen Gußpfanne angebraten.
Statt klassischer Burgerbuns habe ich Laugenbrötchen genommen, deren Schnittflächen ich auf der Griddle Plate angeröstet habe.

Süßkartoffeln braten und Bacon anrösten
Süßkartoffeln braten und Bacon anrösten

Danach den Bacon auf der Griddle angeröstet und zum Schluß das Patty gebraten.
Hier sieht man auch, warum die Griddle zum Einsatz kommt. Das Patty hat in der Mitte ein Loch in das nach dem Wenden ein rohes Ei gefüllt wird.

Burgerpatty mit Ei gefüllt
Burgerpatty mit Ei gefüllt

Angerichtet mit viel frischem Salat, vor allem auch Ruccola für den würzigen Geschmack, etwas Cocktailsauce und Bacon.

Pretzel Burger fertig angerichtet
Fertig angerichtet
Anbißbild Pretzel Burger
„Anbißbild“ – leider im Gargrad, insbesondere beim Ei, etwas zu weit.

Fazit: Der Burger war lecker und die Fotolösung taugt auch. Vielleicht muss das Licht noch etwas weicher werden, aber das sollte ohne großen Aufwand machbar sein. Eigentlich nutze ich lieber Tageslicht aber insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist es mit Kunstlicht einfacher und vor allem ist es verfügbar.

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